...auf über 1100 Meter Höhe

Seit vielen Jahren betreiben wir eine kleine Imkerei am Waldrand unseres Wald- und Wiesengrunds zwischen Söllereck-Talstation und dem Freibergsee. Dort steht unsere kleines Bienenhaus mit ca. 10 Bienenvölkern. Daneben befindet sich unser kleines Arbeitshäuschen, in dem alle Arbeiten rund um die Bienenvölker erledigt werden. Dort wird der Honig geschleudert und abgefüllt.

 

Unser Honig

Um den Bienenstand herum befinden sich Bergwiesen mit einer üppigen Blütenpracht. Diese Wiesen werden nur einmal im Spätsommer gemäht, so dass von Anfang Mai bis Ende Juli ein wahres Blütenmeer bereit steht. Wenn die Wetterlage es zulässt, entsteht hier im Frühling/Frühsommer ein sehr kräftiger, aromatischer Blütenhonig. Dieser Honig ist kräftig gelb und duftet intensiv. Im Sommer freuen wir uns dann über den Sommerblütenhonig, der häufig auch einen Teil Waldtracht (Honigtau-Honig) enthält. Das ergibt einen dunkleren würzigen Honig.

Unser Honig wird nach dem Schleudern mehrfach gesiebt und direkt in die Gläser abgefüllt. Wir verzichten auf das Erwärmen und Rühren des Honigs. So bleibt der kräftige aromatische Geschmack voll erhalten. Der Blütenhonig im Frühling enthält naturgemäß einen hohen Zuckeranteil. deshalb kristallisiert der Honig nach einigen Wochen. Möchte man lieber eine flüssigeren Honig, genügt es, das Glas eine Weile in warmes Wasser (höchsten 40 Grad) zu stellen. Dann verflüssigt sich der Honig wieder. Der Sommerblüten-/Waldhonig hat einen geringeren Zuckergehalt und kristallisiert meist nicht oder erst nach vielen Monaten.

 

Propolis

Propolis wird von Honigbienen produziert und als harzartiges Baumaterial zur Abdichtung und Instandhaltung des Bienenstocks verwendet. Hauptbestandteile sind Harze verschiedener Bäume, Pollen, Wachse, ätherische Öle und Speichelsekret. In kleinen Mengen sind auch Zucker, Vitamine, Mineralstoffe und Bausteine von Eiweißen (Aminosäuren) enthalten.

Im Bienenstock herrschen im Vergleich zur Umgebungstemperatur erhöhte Temperaturen, eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und ein reichhaltiges Nährstoffangebot – die ideale Grundlage zur Vermehrung von Bakterien, Pilzen, Viren und Parasiten. Für verschiedene Arten von Propolis wurde wissenschaftlich bereits eine wachstumshemmende Wirkung auf diese Organismen bestätigt. Allerdings variiert die Zusammensetzung des Bienenprodukts je nach Standort des Bienenstocks, Region, Jahreszeit und Pflanzenangebot. Das zeigt sich schon an der variierenden Farbe des Stoffgemisches (gelb-braun bis dunkelbraun oder sogar grünlich).

Propolis-Wirkung

Die Zusammensetzung des Vielstoffgemischs Propolis beeinflusst entscheidend seine Wirkung.

Studien belegen für Bestandteile des Bienenprodukts unter anderem folgende Wirkungen:

  • Antibiotische Wirkung gegen verschiedene krankheitserregende Bakterien wie zum Beispiel Staphylococcus aureus und Salmonella enteritidis
  • Antientzündliche, wundheilungsfördernde und Immunsystem-beeinflussende Wirkung
  • Antioxidativer Effekt, also Schutz vor freien Radikalen (aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen können)
  • Antidepressive Wirkung

Die Autoren der verschiedenen Studien beschreiben meist zusätzlich die Herkunft der jeweils untersuchten Probe. Das verdeutlicht nochmals, dass die Zusammensetzung des Bienenprodukts für die Wirkung entscheidend ist.


Wir stellen eine 20-prozentige Propolis Tinktur her, die äußerlich und innerlich angewendet werden kann.